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Tauchgang durch Weltmeere

Tauchgang durch Weltmeere „Nur was ich kenne, kann ich auch schützen!“ Unter diesem Motto ist die DLRG eine Partnerschaft mit den Sea Life Unterwasserwelten eingegangen um sich gemeinsam im Umweltschutz zu engagieren. Dies haben die Kinder und ihr Vorstand der Jugend der DLRG Ortsgruppe Havixbeck e.V. zum Anlass genommen auch einmal in die Unterwasserwelten des Sea Life in Oberhausen zu tauchen. Die vierzig Tauchgänger starteten ihre Tour vom Rhein über die Nordseeküste bis hin zum Amazonas, vorbei an Seepferdchen, Ottern, Haien und Schildkröten und konnten einen umfangreichen Eindruck vom Leben unter Wasser bekommen.
Die unterschiedlichsten Aktivitäten im, am und auf dem Wasser vereint die DLRG in ihrer Arbeit. Neben dem Schwimmen, Retten und der Kinder- und Jugendarbeit hat sich der Verband auch den Schutz der Umwelt und der Wasserwelt auf die Fahne geschrieben. „Die zunehmende Verschmutzung der Meere und Binnengewässer durch Plastik oder multiresistente Keime sowie der Anstieg des Meeresspiegels und die Erwärmung der Ozeane beschäftigen uns daher in besonderer Weise. Wasser ist viel mehr als nur eine lebensnotwendige Ressource, es ist auch Lebensraum für zahllose bis heute oft unbekannte Tiere und Pflanzen, die helfen Meere, Flüsse und Seen sauber zu halten.“, heißt es in einer Mitteilung der DLRG-Jugend.
Daher war es auch dem Jugendvorstand der Havixbecker Ortsgruppe ein Anliegen schon mit den kleinen Entdeckern die Wichtigkeit und die Notwendigkeit des Erhalts vom Lebensraum Wasser kennenzulernen. Hautnah in Aktion konnten die angehenden Rettungsschwimmer bei den Tierfütterungen, im Berührungsbecken oder auch bei der Haiaufzuchtstation die Meerestiere und –pflanzen erleben. „Es war wirklich toll zu sehen wie interessiert die Kinder an der Unterwasserwelt sind. Sie konnten sich gar nicht satt sehen.“, resümiert der Jugendvorsitzende Daniel Possenriede nach einem ereignisreichen Tag in der Wasserwelt. Mit weiteren Projekten will die DLRG Jugend sich auch in Zukunft weiter dem Umwelt- und Wasserschutz widmen.


Tim Feldhaus neuer König

Tim Feldhaus neuer König Als neuer Schützenkönig der DLRG-Ortsgruppe wurde Tim Feldhaus bejubelt. Mit Königin Nathalie Schroll trat er die Regentschaft an.
Die Sommersaison im Havixbecker Freibad und an der deutschen Küste neigt sich für die Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe langsam dem Ende zu. „Dies ist für die Helferinnen und Helfer der Aktiven Gruppe aber kein Grund, traurig zu sein“, berichtet Jan Behr, Leiter Verbandskommunikation der DLRG-Ortsgruppe, „denn ihr eigenes Schützenfest stand auf dem Terminplan.“
Bereits zum 45. Mal traten die Rettungsschwimmer vor dem Freibad an. Alle schauten gespannt auf die erste Reihe, wo die Vorjahreskönigin Anika Kosbab zusammen mit ihrem König Werner Große Enking ihre Kameraden begrüßte. Denn die beiden haben traditionsgemäß das Schützenfest organisiert.
Nach einer kurzen Begrüßung führte eine Fahrradtour zunächst rund um Havixbeck und dann zur Vogelwiese der St.-Dionysius-Bruderschaft. Dort wartete ein großes Kuchenbuffet auf die Radler. Nach der kleinen Stärkung wurde es dann ernst. Schießmeister Heinz Terwort betrat die Vogelwiese und bereitete alles für die Jagd auf die Königswürde vor. Schnell fielen die ersten Schüsse durch das alte Königspaar, dicht gefolgt von den anderen Rettungsschwimmern. So konnte Fabian Kosbab mit dem sechsten Schuss das Zepter abschießen, nur zwei Schüsse später fiel beim Schuss von Tanja Strotmann der Apfel und beim 18. Schuss von Lothar Kosbab die Krone.
Beim weiteren Kampf um die Regentschaft schenkten sich die DLRG-Mitglieder nichts. Fast jeder Schuss war ein Treffer. So fielen bereits beim 156. Schuss von Tim Feldhaus die Reste des hölzernen Vogels zu Boden und großer Jubel schallte über die Vogelwiese.
König Tim Feldhaus führte die Fahrradkolonne zurück zum Freibad, wo er eine Entscheidung treffen musste. Wer sollte seine Königin werden? Die Wahl fiel ihm aber nicht schwer. Nathalie Schroll erkor der zu seiner Königin.
Bevor der König zum Essen einlud, wandte er sich noch mit ein paar Worten an die Rettungsschwimmer: „Es war ein schöner Nachmittag und ich freue mich, mit euch feiern zu können.“ Einen besonderen Dank schickten er und alle anderen Mitglieder der Aktiven Gruppe aber an die vierköpfige Mannschaft, die trotz Schützenfest den Wasserrettungsdienst im Freibad übernommen hatten, sodass die Badegäste sicher schwimmen konnten.


Dramatische Unfälle erlebt

Dramatische Unfälle erlebt In den Sommerferien zieht es wieder viele Havixbecker in den Urlaub an die deutschen Küsten. Mitten unter ihnen sind, wie in jedem Jahr, auch Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Havixbeck. Diese sorgen im Wasserrettungsdienst an der Ostsee und zum ersten Mal auch an der Nordsee für Sicherheit im und am Wasser.
Die Havixbecker Elisabeth Thier, Alexandra und Marc Wecke, fuhren in den Badeort Sankt Peter-Ording, um dort Erfahrungen mit dem Einsatzgebiet Nordsee zu machen. Und die konnten die Rettungsschwimmer reichlich sammeln. Täglich leisteten sie bis zu zehn Stunden ehrenamtlich Dienst am Strand und hatten dabei viel zu tun.
So wurden sie zu einem Strandgast gerufen, der sich bei einem Sprung ins viel zu flache Wasser starke Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule zugezogen hatte. Der Mann konnte von den Rettungsschwimmern aus dem Meer geborgen werden. Da der Transport mit dem angerückten Spezialrettungstransportwagen der DLRG Sankt Peter-Ording über den huckeligen Strand für einen Patienten mit Rückenverletzung viel zu gefährlich gewesen wäre, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 29 aus Hamburg hinzugerufen, um den Mann in ein Krankenhaus zu fliegen.
„Noch im letzten Herbst habe ich an einer Fortbildung zum Sanitäter in Havixbeck teilgenommen und wusste, wie man Patienten mit einer solchen Verletzung behandeln muss, aber die Spezialfahrzeuge für die Rettung im Wattenmeer und die Absicherung der Hubschrauberlandung waren interessant und neu für mich“, so Elisabeth Thier, die als erste am Unfallort war.
Auch die Tücken von Ebbe und Flut brachten den Havixbeckern Einsätze. So mussten mehrere Kinder einer Schulkasse bei auflaufender Flut mit Rettungsbooten von einer Sandbank, auf der sie vom Wasser eingeschlossen waren, gerettet werden.
Aber auch Einsätze, die nicht unbedingt etwas mit dem Wasser zu tun hatten, wie Fahrradstürze und Reitunfälle mit Schwerverletzen, standen auf dem Programm der Rettungsschwimmer.
Besonders gefreut haben sich die drei Havixbecker über das Angebot, nach Dienstschluss ein paar Übungen mit einem PS-starken Jet-Ski zu fahren. „Dort konnten wir neue Erfahrungen sammeln, aber auch der Fun-Faktor war natürlich extrem hoch.“
Zeitgleich waren Havixbecker Rettungsschwimmer auch in Kalifornien an der Ostsee im Einsatz und hatten dort nicht weniger zu tun. So mussten ein Junge und sein Vater gerettet werden. Beide hielten sich im flachen Wasser auf, als der Junge von einer gefährlichen Unterströmung weit auf die Ostsee mitgerissen wurde. Der Vater, der helfen wollte, aber kein guter Schwimmer war, geriet ebenfalls in die Strömung und wurde gegen eine Buhne gedrückt. Der Junge konnte durch das beherzte Eingreifen der Helfer schwimmend gerettet werden. Da die Gefahr der Strömung bei der Rettung des Vaters zu hoch war, konnte dieser nur mit einem Rettungsboot geborgen werden.
„Der schlimmste Einsatz in diesem Jahr kam direkt am zweiten Tag“, berichtet Nicola Daldrup, die seit vier Jahren zur Ostsee fährt. Irgendwo an einem unbewachten Strandabschnitt zwischen Kalifornien und der Nachbarwache Heidkate war eine Person im Wasser in Lebensgefahr und konnte sich nicht mehr selbst helfen. Sofort machten sich die DLRGler zu Fuß, mit einem Rettungsboot und einem Einsatzfahrzeug auf die Suche. Sie fanden die Frau, die mittlerweile bewusstlos von Passanten an Land gebracht worden war, relativ schnell. Der Notarzt jedoch konnte, trotz aller sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen, nur noch den Tod der Frau feststellen.
„Das war kein schöner Start in den Wasserrettungsdienst in diesem Jahr“, so Daldrup, die ihren Jahresurlaub für den Dienst an der Küste opfert. „Es zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, nur an bewachten Stränden und nie alleine schwimmen zu gehen. Es zeigt mir aber auch, wie gut die Kameradschaft in einer Gruppe ist, die aus ganz Deutschland an die Ostsee kommt, auf die man sich verlassen und die man während und auch nach einem solchen Einsatz gut gebrauchen kann“, so Daldrup weiter.
279, das ist die traurige Zahl an Menschen, die bereits in den ersten sieben Monaten dieses Jahres in Deutschland ertrunken sind. „Damit diese Zahl nicht noch weiter ansteigt, können wir nur jedem empfehlen, ausschließlich an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen und sich vorher mit den Gefahren vor Ort vertraut zu machen“, schreibt die DLRG Havixbeck.


Neue Wasserspielzeuge für den Ferienspaß

Neue Wasserspielzeuge für den Ferienspaß Für Abkühlung bei sommerlicher Hitze sorgt die DLRG-Ferienaktion „Spiel und Spaß im
Wasser“. Der SPD-Ortsverein überreichte jetzt neue Wasserspielzeuge, die sofort von den Kindern mit in die Schwimmbecken genommen wurden.
Passend zu den Sommerferien herrscht bestes Freibad-Wetter. Ideale Voraussetzungen also für die Aktion
„Spiel und Spaß im Wasser“ der DLRG, die seit vielen Jahren eine feste Größe im Ferienprogramm der
Gemeinde ist. An jedem Dienstag in den Sommerferien können Kinder mit Wasserspielzeug in allen
Becken des Freibads spielen.
„Da die vielen Wasserspielezeuge die Sicht für die Schwimmmeister stark einschränken, sind immer
mehrere Rettungsschwimmer am Beckenrand unterwegs, damit der Wasserspaß auch ohne schlimme
Folgen bleibt“, erklärt DLRG-Vorsitzender Volkmar Brockhausen.
Die Rettungsschwimmer sorgen aber nicht nur für die Sicherheit der Badegäste. An der DLRG-Garage
können mit Beginn der Aktion um 17.30 Uhr auch viele Wasserspielzeuge ausgeliehen werden. Möglich ist
dies dank der Unterstützung des SPD-Ortsvereins Havixbeck. „Die Wasserspielzeuge, die sich die Kinder
ausleihen können, sind teuer. Darum unterstützen wir die Havixbecker DLRG seit Jahren mit
Spielzeugspenden für die Aktion, die somit allen Havixbecker Kindern bei ‚Spiel und Spaß im Wasser‘ zur
Verfügung stehen“, so SPD-Vorsitzender Ludger Messing. „Da wir die Arbeit der Havixbecker DLRG durch
die Besuche sehr gut kennen, wissen wir, dass sie viel für das sichere Freizeiterlebnis im und am Wasser
tun und dass das Geld gut angelegt ist. Außerdem kann man sich wenige Sekunden nach Beginn der Aktion
selbst davon überzeugen, dass die Spende gut ankommt, wenn man die Kinder beim Spielen sieht“, so
Messing.
Die DLRG freut sich über diese gute Tat. „Schön, dass die SPD ‚Wiederholungstäter‘ in der Unterstützung
der Ferienprogramm-Aktion ist. So kann die Aktion seit Jahren angeboten werden und das Geld müssen
wir nicht an anderer Stelle einsparen“, zeigt sich Brockhausen erfreut.


Sommerferien gebührend gefeiert

Sommerferien gebührend gefeiert Vierzig Kinder und Jugendliche der Havixbecker DLRG Jugend feierten zusammen mit ihren Trainern gemeinsam den Beginn der Sommerferien bei ihrem Sommerfest im Havixbecker Freibad.
Glück hatte die DLRG Jugend bei ihrem Sommerfest im Havixbecker Freibad. Passend zu Beginn zogen die Wolken und das Gewitter ab und die vierzig angehenden Rettungsschwimmer und ihre Trainer konnten wie geplant ihr Fest im kühlen Nass des Havixbecker Freibades begehen. Bei viel Spiel und Spaß gellten die fröhlichen Rufe der Wasserratten durch das Schwimmbad.
„Mit unserem Sommerfest läuten wir immer die ersehnten Sommerferien ein.“, so Jugendvorsitzender Daniel Possenriede. „Es ist toll zu sehen wie alle Trainingsgruppen zusammen im Wasser toben und sich gegenseitig bei Aufgaben helfen.“ Gemeinsam spielten die Schwimmerinnen und Schwimmer beliebte Wasserspiele wie „Fischer Fischer“, „Brückenfangen“, das „Atomspiel“ sowie als Fischernetz „Hechte brechen aus“. Nachdem sie sich ausgetobt hatten konnten sich die Mädchen und Jungen nach einer verdienten heißen Dusche bei Hot Dogs und Eis stärken.
„Wir wünschen allen tolle und erholsame Sommerferien.“, entließ der Leiter des Ressorts KiGA, Malte Bertelmann, die Kinder. Nach den Sommerferien geht das Training zu den üblichen Zeiten im Havixbecker Freibad weiter. Während der Ferien bietet die DLRG Ortsgruppe Havixbeck e.V. wieder die beliebte Aktion „Spiel und Spaß“ von 17.30 bis 19.00 Uhr im Freibad an. Mit vielen verschiedenen Wasserspielzeugen können die Teilnehmer – egal ob DLRG Mitglied oder nicht – durch alle Becken des Schwimmbades toben. Im Anschluss nehmen die Ausbilder der DLRG in der Zeit von 19.00 bis 20.00 Uhr weiterhin die unterschiedlichsten Abzeichen ab.


Freibadfest voller Erfolg

Freibadfest voller Erfolg Die aktiven Mitglieder der DLRG Havixbeck präsentierten zu ihrem Jubiläum ein Fest im Havixbecker Freibad ein volles Programm. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sie den Ehrentag feiern.
Strahlender Sonnenschein beglückte die Mitglieder und Gäste der DLRG Ortsgruppe Havixbeck e.V. bei ihrem Freibadfest anlässlich des 55jährigen Bestehens des Vereins. Den fast tausend Freunden und Gratulanten wurde auch viel geboten. Die kleinen Gäste konnten ab 14.00 Uhr die Piratenschiff-Hüpfburg der Kentruper Jungs entern, am Lasergewehr der Sportschützen Havixbeck ein kleines Turnier bestreiten, sich an der Schwammwurfwand versuchen oder bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen an den Informationsständen der DLRG sowie des Fördervereins Freibad Havixbeck ausprobieren und viele kleine und größere Geschenke erspielen. Sogar ein Boot hatten die DLRGler für alle Interessierten auf das Trockene gelegt.
Auch das DLRG Maskottchen Nobbi ließ es sich nicht nehmen und schaute vorbei, tanzte mit den Besuchern um die Becken und ließ sich mit den Kindern und ihren Familien fotografieren. Stolz zeigten die Kleinen im Anschluss ihre Bilder, die sie sich direkt hatten ausdrucken lassen können. Die große blaue Robbe war aber nicht alleine gekommen. Sein eigenes 50 cm hohes Lego-Abbild, erbaut vom Berliner „Lego Brian“, in Begleitung der aus 2000 Steinchen erbauten Lego DLRG-Figur „Tom“ schaute sich auch im Havixbecker Freibad um und genossen den Trubel. Die beiden Figuren genossen auch besondere Aufmerksamkeit. Die DLRG hatte um Tom ein Schätzspiel arrangiert. Die Anwesenden versuchten auf alle mögliche Art und Weise zu erraten aus wie vielen Steinen er erbaut wurde. Alle waren heiß auf die Massagegutscheine der Physiotherapiepraxen Medial und der von Lynn Zimmermann sowie die Einkaufsgutscheine des Havixbecker Marketingvereins. Und Nobbi hatte noch ein besonderes Geschenk für die kleinen Vereinsfreunde dabei. Im extra für das Freibadfest neu erbauten Puppentheater gab es eine Premiere. Die Klappmaulpuppe „Hannah“ führte zusammen mit Nobbi ein neues Stück auf um die Kleinen und ihre Eltern über die Baderegeln der DLRG aufzuklären.
Einige Wasserratten trauten sich sogar in das kühle Nass der festlich geschmückten Schwimmbecken. Aber auch dort wurde es nicht langweilig. Der „Wibit“ Wasserparcours, gestellt vom cabrio-Bad in Senden, stellte eine Herausforderung für die Schwimmer dar. Immer und immer wieder versuchten sie über den wackeligen Parcours zu gelangen und nicht ins Wasser zu fallen.
Bei dem großen Fest wurde aber nicht nur für die Kleinen viel Programm geboten. Schon den Nachmittag über bot der Musiker und Sänger João Alves eine unterhaltsame Mischung an Live Musik und ließ die ersten Vereinsmitglieder und Freunde zaghaft das Tanzbein schwingen. Abgelöst wurde er von der Partyband „Lecker Nudelsalat“, die extra aus Köln angereist war und ihr großes Repertoire auf Bühne, gesponsert von der Sparkasse Westmünsterland, präsentierten. Und die Bandmitglieder wurden vor eine große Herausforderung gestellt. Gleichzeitig wurde das WM-Fußballspiel Deutschland gegen Schweden live im Schulungsraum der DLRG übertragen. Bis in den letzten Winkel drängten sich die Fußballfans und verfolgten angespannt das Spiel auf der Leinwand. Erleichtert nach dem erfolgreichen Spiel der Deutschen ließen sich die Partygäste vor die Bühne locken und rockten zusammen mit der Band das Freibad. Gegen den Durst kämpften dann die DLRGler an ihrem Bierwagen und der Cocktailkönig an.
„Wir sind rund um zufrieden. Das Wetter hat uns gut in die Karten gespielt und es ist toll mit so vielen verschiedenen Gästen dieses besondere Freibadfest zu feiern.“, so der erste Vorsitzende Volkmar Brockhausen, der mit seinem Team im Vorfeld und am Tag des Festes viel organisiert und auf die Beine gestellt hatte.


Sommersaison startet

Endlich hat die Freibadsaison begonnen, die Pfingstferien sind leider vorbei und die Sonne ist allen weiterhin wohlgesonnen. Das ist eine gute Gelegenheit richtig ins Schwimmtraining einzusteigen. Verschiedene Formen der Unterstützung bietet dabei die DLRG Ortsgruppe Havixbeck e.V.
Für die Jüngeren ist dazu das Jugendtraining eine ideale Möglichkeit. Je nach Leistungsstand können unterschiedliche Trainingsgruppen besucht werden. Wer das Jugendschwimmabzeichen in Silber besitzt kann in Trainingsgruppe 1 einsteigen. Das Training findet dienstags von 17.30 bis 18.15 Uhr im Havixbecker Freibad statt. Zeitgleich trainiert die Trainingsgruppe 2. Wer zum Beispiel das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Gold ablegen möchte ist dort gut aufgehoben. Von 18.15 bis 19.00 Uhr findet das Training der Gruppen 3 und 4 statt. Erstere konzentriert sich auf das Absolvieren des Jugendretterabzeichens und zweitere auf das des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens (DRSA) in Bronze. Für das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber wird von 19.00 bis 20.00 Uhr in Trainingsgruppe 5 trainiert. Es geht beim Training aber nicht nur um die Abzeichenabnahme, sondern auch um Technik- und Wettkampftraining sowie um das Tauch- und Ausdauertraining. Bei Fragen kann sich an den Jugendvorsitzenden Daniel Possenriede per E-Mail unter jugendvorsitz@havixbeck.dlrg-jugend.de oder telefonisch unter 0157-34752162 gewendet werden. „Wir freuen uns immer über schwimmbegeisterten und ehrenamtsinteressierten Nachwuchs.“, so Possenriede, der selber als Trainer verschiedener Trainingsgruppen aktiv ist und sich schon auf die Sommersaison freut.
Aber auch für Ältere gibt es eine Möglichkeit sich im Wasser zu ertüchtigen. Unter der Anleitung vom Seniorenbeauftragen Manfred Wasserka findet in der Zeit von 19.00 bis 20.00 Uhr Wassergymnastik mit der Seniorengruppe „60 und“ statt. Für Fragen und Anmeldungen steht Manfred Wasserka unter der Telefonnummer 02507-7095 sowie der E-Mail-Adresse wasserka@t-online.de zur Verfügung.
Wer allerdings ein Abzeichen nicht im Rahmen einer Trainingsgruppe ablegen möchte, hat die Möglichkeit zur Abzeichenabnahme von 19.00 bis 20.00 Uhr ins Havixbecker Freibad zu kommen. Die Ausbilder und aktiven Rettungsschwimmer der Ortsgruppe stehen jeden Dienstag in der Sommersaison – auch in den Sommerferien – bereit und ermöglichen es verschiedene Prüfungen und Abzeichen abzulegen. Vom Ablegen der Schwimmdisziplinen für das Deutschen Sportabzeichen über die Abnahme von Schwimmabzeichen bis hin zur Rettungsschwimmausbildung ist Vieles möglich. Für die Abnahme von Sport- und Schwimmabzeichen ist keine Anmeldung erforderlich. Wer sich für ein Rettungsschwimmabzeichen interessiert sollte sich bei Tanja Strotmann per E-Mail unter Ausbildung@havixbeck.dlrg.de oder telefonisch unter 02507-9871935 anmelden. Bei Fragen steht sie natürlich auch zur Verfügung. Wer sich mit seinem bestandenen DRSA Silber gern mehr ehrenamtlich engagieren möchte, hat auch die Möglichkeit sich der Aktiven Gruppe anzuschließen. Fragen dazu kann auch Frau Strotmann beantworten. Weitere Informationen zu den Inhalten der verschiedenen Ausbildungen gibt es auch auf der Internetseite der Ortsgruppe (www.havixbeck.dlrg.de).


Wikinger erobern Berge

Wikinger erobern Berge Auf eine abenteuerliche Reise mit vielen Prüfungen, um ein wahrer Wikinger zu werden, begaben sich über das verlängerte Pfingstwochenende 75 Havixbecker in das beschauliche Sauerlanddorf Berge bei Meschede. Die angehenden Rettungsschwimmer und ihre Freunde stellten sich zusammen mit ihrem voll motivierten Jugendvorstand und einem stark aufgestelltem Küchenteam der Ungewissheit der Reise unter dem Motto „DLRG Wikinger – Die Retter der Weltmeere“.
Nach einer aufregenden Busfahrt durch das Gedränge der Pfingsturlauber auf den Autobahnen konnten alle endlich die Schützenhalle in Berge stürmen und sich die besten Schlafplätze sichern. Endgültig kennen lernen konnten sich dann alle beim Buttonspiel zur Namensfindung sowie der Bildung von Clans. Die erste Prüfung für die jungen Wikinger war ein Wikingerschachturnier zum Beweis von Stärke, Geschick und Zusammenhalt. Damit keine Langeweile aufkam, eröffnete der Leiter des Ressorts KiGA, Malte Bertelmann, gleich die nächste Aufgabe. „Loki, Gott des Schabernacks hat einigen unserer besten Männer und Frauen, welche lange auf See waren, wirre Gedanken in den Kopf gepflanzt.“, so Bertelmann. Die Clans hatten nun die Aufgabe die verschiedensten Ticks zu entdecken. Am Abend hatten die Nordmänner und -frauen beim Clankrieg mit verschiedenen Minispielen und Quizfragen ihre Revier und ihren Clan zu verteidigen. Wer danach mit einem gemütlichen Abend gerechnet hatte wurde überrascht. Eine hinterhältige Gruppe Wikinger überfielen die sieben Clans in ihrer Schützenhalle und stahlen das Lagerbanner. Bei einer Nachtwanderung durch dunkle Wälder mit Geistern und Monstern galt es das Banner zurückzuerobern.
Trotz einer kurzen ersten Nacht ertüchtigten sich die nordischen Krieger beim Frühsport. Gleich nach dem Frühstück gab es schon das nächste Rätsel zu lösen. Auf See hatten sich zwei der Kameraden verliebt und jeder Clan wollte für das Highlight des Tages – der Lagerhochzeit – Trauzeugen und Blumenmädchen stellen. Um den geeigneten Clan zu finden, welcher dieser Aufgabe gewachsen ist, wurden Aufgaben vorbereitet, welche das Können testeten. Trotz der vielen Prüfungen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Bei zum Beispiel einer ausgewachsenen Wasserschlacht um den extra aufgebauten Pool mit Wasserbomben und –pistolen gönnten sich die Kinder und der Jugendvorstand nichts. Pitschnass aber glücklich genossen die Teilnehmer anschließend die Sonne über dem Sauerland. Danach durften sich beim berühmten „Apfel und Ei“-Spiel die Gruppen im Dorf auf die Hochzeit vorbereiten und verschiedene Gegenstände für das Hochzeitspaar – Jana Krämer und Johannes Hinske – erbeuten. Nach einem festlichen Hochzeitsmenü feierten alle Clans mit dem Brautpaar ihre Junggesellenabschiede mit diversen Mutproben für den Mann und verschiedenen Haushaltsaufgaben für die Frau. Die Trauung der Glücklichen wurde vom Krieger und Jugendvorsitzenden Daniel Possenriede vorgenommen. Bei verschiedenen Hochzeitsspielen klang der Abend aus.
Schnell war der Montagmorgen gekommen. Und nicht nur die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mussten sich durch Aufgaben schlagen. Der letzte Vormittag diente allen dazu sich an ihrem Jugendvorstand zu rächen. Beim Rachespiel mussten die Leiter zum Beispiel auf Zeit Gegenstände sammeln, Quizfragen beantworten, aneinander gefesselt einen Parcours und blind einen weiteren durchqueren oder anhand von getanzten Songs Lieder erraten. Müde aber zufrieden traten alle die Heimreise an. „Es war ein anstrengendes aber tolles Wochenende. Es hatten alle viel Spaß und freuen sich schon auf das nächste Jahr.“, so Possenriede, der sich in diesem Jahr das erste Mal als Hauptverantwortlicher erfolgreich beweisen durfte. „Ein besonderer Dank gilt unserem Küchenteam, das rund um die Uhr zur Verfügung stand und uns tolles und abwechslungsreiches Essen geboten hat.“


Kasperl erklärt die Baderegeln

Kasperl erklärt die Baderegeln Vor Freude strahlten zahlreiche Kinder in den vergangenen Wochen im DLRG-Schulungsraum im Havixbecker Freibad. Allerdings nicht weil das Schwimmbad bei den warmen Frühlingstemperaturen schon geöffnet hätte, nein, das DLRG-Maskottchen Nobbi hatte alle Kindergartenkinder aus Havixbeck, die im Sommer eingeschult werden, zur DLRG-Kindergarten-Aktion eingeladen.
Fast 100 Kinder aus allen Kindertagesstätten in Havixbeck und Hohenholte waren der Einladung gefolgt. Während des Besuchs im Freibad wurde den Kindern spielerisch das Verhalten im und am Wasser näher gebracht, insbesondere, welche Gefahren dort lauern können.
Unterstützt wurde Nobbi von den drei Havixbecker Rettungsschwimmern Tanja Strotmann, Elke Drewer und Volkmar Brockhausen, die das Projekt bereits seit Jahren begleiten. Nach einem fröhlichen Tanz mit Nobbi wurde ein Kasperle-Theater aufgeführt. Darin wurden alle Baderegeln besprochen. Erklärt wurde auch, wo sich die Kinder im Urlaub oder auch im Havixbecker Freibad Hilfe suchen können, wenn einmal etwas passieren sollte.
Neu im Programm war die etwas vorlaute Handpuppe Hannah. Die Klappmaulpuppe in DLRG-Einsatzkleidung erklärte den Kindern, was die DLRG ist und welche Aufgaben sie hat. Damit der erste Auftritt von Hannah in Havixbeck auch glückte, besuchten Tanja Strotmann und Elke Drewer eine Fortbildung dazu in der DLRG- Bundesgeschäftsstelle in Bad Nenndorf. Da die DLRG die Aktion „DLRG im Kindergarten“ in vielen Ortsgruppen in ganz Deutschland durchführt, gibt es dort immer wieder Treffen und Fortbildungen der Teamer aus dem gesamten Bundesgebiet.
„Auf dem diesjährigen Treffen haben wir sehr viel über die neuen Klappmaulpuppen gelernt, sodass wir sie jetzt sehr lebendig spielen können“, so Elke Drewer.
Mit vielen Infos ausgestattet, kann für die Kinder der Schulbeginn, aber zunächst einmal ein schöner sonniger Sommer am und im Wasser kommen.


Gemeinsam zum Schwimmabzeichen

Gemeinsam zum Schwimmabzeichen Einen geselligen Nachmittag verbrachten Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Havixbeck zusammen mit Bewohnern und Mitarbeitenden vom Dienst „in-takt“ der Stift Tilbeck GmbH. Damit fand die gemeinsame Schwimmsaison ihren Abschluss. Sechs Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe begleiten im Winterhalbjahr das monatliche Angebot von „in-takt“.
„Die Begleitung der gemeinsamen Schwimmaktionen macht uns sehr viel Freude“, berichtet Petra Höfken von der DLRG-Ortsgruppe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer sind ganz unterschiedlich. Möchte der eine gerne im Wasser ausgelassen toben, ist für den anderen eher ein sanfter Kontakt mit dem nassen Element das Richtige.
Dafür brauche es auch Einfühlungsvermögen, denn nicht jeder Besucher könne seine Wünsche verbal äußern, heißt es in einer Pressemitteilung des Stiftes Tilbeck. Den Mitgliedern der DLRG falle dies nicht schwer, seien sie doch schon seit fünf Jahren dabei. Somit kennen viele der regelmäßigen Schwimmbadbesucher sich mittlerweile gut. Zusammen mit den Mitarbeitenden von „in-takt“ bilden sie ein tolles Team, sodass für die Teilnehmer Spaß, Freude und Sicherheit bei den gemeinsamen Schwimmaktionen gewährleistet sind.
Nicht zuletzt auch steht Schwimmtraining auf dem Programm, zum Beispiel für Ann-Christin, die beim letzten Treffen ihr bronzenes Schwimmabzeichen gemacht hat. Im Oktober startet die nächste Schwimmsaison, auf die sich alle Beteiligten schon jetzt freuen.


Jugendorchester feiert Sieg

Jugendorchester feiert Sieg Wenn Jung und Alt trotz strahlendem Sonnenschein in Scharen im Havixbecker Hallenbad zusammen kommen, dann richtet die DLRG Ortsgruppe Havixbeck e. V. ihr beliebtes Wasservolleyballturnier aus. Turnierleiter Manfred Wasserka hatte zu den 1. Offenen Bezirksmeisterschaften im Wasservolleyball – dem bereits 33. Wasservolleyballturnier – eingeladen. Viele bekannte Mannschaften hatten sich angemeldet. Auch die befreundete Mannschaft mit dem weitesten Anreiseweg ließ es sich nicht nehmen wieder am Turnier teilzunehmen. Die „Warburger Wasserfrösche“ bestritten das Turnier in Gruppe IV, mussten sich allerdings bereits in der Vorrunde den starken Havixbecker Gegnern geschlagen geben. Davon ließen sie sich nicht abschrecken. „Wir kommen immer gern wieder.“, bedanken sich die Warburger, die seit 2006 jedes Jahr am Turnier teilnehmen bei Wasserka für die Einladung und überreichten ein typisches Gastgeschenk aus ihrer Heimat. „Wir sehen uns beim Turnier im November wieder.“, luden die Spieler die Havixbecker Mannschaften ein bei dem Turnier in Warburg teilzunehmen.
Dass das Wasservolleyballturnier nicht nur ein beliebiger Wettkampf ist, zeigt der große Ehrgeiz der Teilnehmer bereits im Voraus. Das ganze Jahr über fieberten die Mannschaften dem Turnier entgegen, arbeiteten an ihren individuellen Outfits, erstellten Spielpläne und lieferten sich verbale Wettstreite in den sozialen Medien. Im 33. Wasservolleyballturnier konnten sie dann endlich ihr Können beweisen. Siebzehn Mannschaften kämpften sich durch die Vorrunden- und Zwischenrundenspiele. Von Spiel zu Spiel stiegen die Stimmung und der Ehrgeiz der Teilnehmer den begehrten Wanderpokal zu ergattern und ihn nicht wieder den „Pritsch-Platsch-Poseidons“ zu überlassen. Die Spieler schenkten sich nichts und versuchten durch verschiedene Kniffe und mehr oder weniger Stellungsspiel den Ball im gegnerischen Spielfeld zu versenken. Einen Punkt nach dem anderen erkämpften sich die Wasservolleyballer. Endgültig konnten sich aber nur vier Mannschaften durchsetzen. Das Spiel um Platz drei bestritt „Walkampf“ gegen das „THW Havixbeck“. Mit 15 zu 11 Punkten mussten sich die Rettungskräfte mit Platz vier zufrieden geben.
Hitzig wurde zum Schluss das Endspiel. Das „Jugendorchester“ trat gegen „Die Grünschnäbligen Biertaucher“ an. Die Mannschaften gönnten sich nichts. Schnelle Ballwechsel, umjubelte Punkte und schmerzvoll verlorene Bälle bestimmten das letzte Spiel des Tages. Nach drei Sätzen mit 12:15, 15:12 und 15:12 Punkten mussten die Favoriten sich gegen die jungen Musiker geschlagen geben. Die Enttäuschung war groß, aber die „Biertaucher“ zollten den Siegern Respekt für ihr Spiel.
Bei der Siegerehrung in der kleinen Aufsichtskabine des Hallenbades war die Stimmung freudig geladen und die Mannschaften feierten sich für ihre guten und fairen Spiele. „Wir wollen uns ganz herzlich bei der DLRG Havixbeck für das tolle Turnier und die viele Arbeit, die sie da rein stecken, bedanken.“, nahm Christoph Lenter den Pokal für Platz 8 für die „Pritsch-Platsch-Poseidons“ entgegen. Platz 5 belegte die „DLRG Havixbeck“, gefolgt von den „Neptuns“ auf Platz 6 und „Kolping Alte Herrn“ auf Platz 7. Mit Platz 9 mussten sich die „Warburger Wasserfrösche“ zufrieden geben. „Die Goofys“, die in diesem Jahr das erste Mal am Turnier teilnahmen, belegten Platz 10. „Wir kommen wieder“, drohten sie an sich das nächste Jahr an die Spitze zu kämpfen. Auf den Plätzen 11 bis 17 folgten dann „Nachbarschaft Poppenbeck“, „U900“, „KJG“, „DLRG Jugend“, „08-15“, „Trimm-Dich-Gruppe“ und die „Messdiener“.